Donnerstag, 4. August 2016

Es ist geschafft!!!

Eines vorweg, nach 2 1/2 jähriger Bauzeit habe ich es nun endlich geschafft, Der Avid ist fertig und hat wieder seine aktuelle Verkehrszulassung.

Aber nun erst mal der Reihe nach:

Im letzten Schritt wurde die rechte Tragfläche noch instandgesetzt. Hier musste die beschädigte Bespannung am Randbogen erneuert werden. Dazu habe ich den beschädigten Teile großflächig entfernt und einen Flicken vorbereitet. Diesen Flicken habe ich dann mit Klebelack aufgebracht, die Übergänge zur alten Bespannung wurden mit Zackenbändern verstärkt.


Anschließend wurde das Ceconite mit Heißluft vorgespannt und mit Spannlack lackiert.

Am Flaperon wurde das ausgerissene Ausgleichsgewicht wieder montiert. Hierzu habe ich ein dünnes Edelstahlblech mit Karosseriekleber auf das Flaperon geklebt. Dieses Blech wurde im Randbereich mit Nieten verstärkt. Zum Schluss wurde das Gegengewicht mit Karosseriekleber und Nieten befestigt.



Im letzten Schritt wurden der Randbogen, das Ausgleichsgewicht und die Wurzelrippe mit 2-K Decklack lackiert.



Um die Montage bzw. den Transport der rechten Tragfläche zu vereinfachen, habe ich mich dazu entschlossen in den Rumpf mit der bereits montierten Fläche wieder zu mir nach Hause zu holen. Hier wurde dann die rechte Tragfläche montiert und der komplett Flieger wurde wieder nach Moschenich gebracht.


Mittlerweile hat der Avid auch seine Jahresnachprüfung bestanden. Bei der fälligen Wägung kam dann die Stunde der Wahrheit. Der Avid hat durch die Reparaturen nur 7,5 kg zugenommen.

Heute kam dann auch endlich der Eintragungsschein nach der vorübergehenden Stilllegung wieder zu mir zurück.

Jetzt müssen noch die Vergaser eingestellt werden und das Einlauf-Procedere für den Motor durchgeführt werden... Diese Arbeiten plane ich für das kommende Wochenende.

Danach steht dem ersten Flug wohl nichts mehr im Wege!!!

Montag, 13. Juni 2016

Gestern war ein weiterer großer Schritt…

… Der Avid Flyer ist nach Morchenich umgezogen.

Nachdem nun lange still und heimlich in der Garage gewerkelt wurde, ist der Motor mit seinen Leitungen und Schläuchen fertig eingebaut. Die Kühlwasserschlauch sind von Samco aus blauen Silikon. Es wurden alle Bowdenzüge erneuert und ein Luftfilter für die Doppelvergaser von K&N eingebaut.







Gestern morgen ging es dann für den Rumpf in sein neues Zuhause. Am Sonderlandeplatz Morschenich ist nun seine neue Heimat.

Am Platz wurde dann die schon fertige linke Tragfläche mit dem Rumpf verheiratet. Anschließend habe ich die neuen, aus den USA importierten, Propellerblätter montiert und die Steigung eingestellt. Dann habe ich noch alle Kronenmuttern mit den entsprechenden Sicherungssplinten versehen. Auch das Höhenleitwerk ist nun wieder fest an seinem vorgesehenen Platz.



Nun wartet der Avid noch auf der rechte Tragfläche, hier muss ich noch die Bespannung am Randbogen erneuern. Ich hoffe auch die rechte Fläche bald montieren zu können,


Samstag, 12. März 2016

Der Motor ist fertig!

Heute bekam ich die Information von Rüdiger, dass der Rotax 582 fertig ist!

Die neuen Kolben an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz.


Die Zündung und die Steuerzeiten werden mit einer Messuhr eingestellt.


Fertig!!! Jetzt wartet der Motor auf die Abholung und die Montage am Avid Flyer.


Vielen lieben Dank an Rüdiger für die schnelle Instandsetzund und die herrliche Berichterstattung.


Sonntag, 6. März 2016

Der Motor wird aufgebaut

Gestern haben mich einige Bilder von Rüdiger erreicht. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, daher hier ein kurzer Bericht zum Stand der Motorüberholung:

Rüdiger hat den Lagersitz der Kurbelwelle auf der Seite der Lichtmaschine mit Sprüh Molycote gegen Passungsrost präpariert.


Anschließend wurden die neue Hauptlager der Kurbelwelle und die neuen Wedis montiert.


Das Kurbelgehäuse wurde kurz vor dem zusammensetzen an den Dichtflächen mit LOCTITE 2910 Flächendichtung versehen.


Durch ein temporäres montieren des Getriebe ist ein genaues Ausrichten der oberen und unteren Kurbelgehäuse sichergestellt.
Über die plane Anlagefäche des Getriebe und Motorgehäuse richten sich die Gehäusehälften 100% zueinander aus
und dann werden alle Schrauben mit Drehmoment angezogen.


Nun folgten die Montage der Lichtmaschine und des Schwungrades samt Dämpfungselement.



Das 
Getriebegehäuse wird auf 80° erwärmt um das  neu Getriebeeingangslager mit einseitiger Abdichtung einzusetzen. (das ergibt ein IMMER dichtes Getriebe, wohl ein Dauerproblem vieler 582er Motor).


Der vormontierte Motor wartet nun auf die Montage der neuen Kolben und der überarbeiteten Zylinder. Die Zylinder hat Rüdiger nun zur Schleiferei gegeben.


Hier mal der direkte Vergleich zwischen dem alten und den neuen Kolben.


Auch der Anlasser ist schon soweit überholt und vormontiert.


Zum Schluss dann noch die restlichen, bereits fertig überholten Teile. Die Vergaser, Benzinpumpe und auch das komplette Drehschiebergehäuse samt Ölpumpe sind bereits fertig und warten auf ihren Einsatz.




Dienstag, 23. Februar 2016

Weiter geht es! Propeller, Motor und Elektrik

...ich möchte mal wieder berichten, was sich in der letzten Zeit so getan hat.

Ich habe die kalte Jahreszeit genutzt um einige Dinge zu erledigen die auch aus dem warmen Wohnzimmer oder Auto getan werden können.

Anfang diesen Jahres habe ich meinen neuen Warp-Drive Propeller in den USA bestellt. Die Bestellung lief absolut problemlos und der Kontakt mit Warp Drive Inc. war sehr nett. Nach einigen Wochen stand dann DHL mit meinen neuen Blättern vor der Tür... Die endgültige Montage erfolgt dann aber ist am Flugplatz um den Propeller bis zu seinem Einsatz zu schützen.

Um den Motor fit zu machen führte ich einige Telefonate mit Rüdiger Lichte. Am 31.01.2016 machte ich mich dann, mit meinem Rotax 582 Mod. 90 auf den Weg zu ihm. Vor Ort zerlegten wir den Motor gemeinsam. Die Bilder davon zu machen ersparte ich mir. Der Motor war in einem grauenhaften Zustand. Die Kolben, Laufbuchsen und das gesamte Kurbelgehäuse waren komplett mit einem schwarzen Schmier verdreckt. Es sieht so aus, als wäre der 2-Takter mit normalem Motoröl betrieben worden...




Zu allem Überfluss stellten wir dann noch fest, dass die Kurbelwelle einen Lagerschaden am hinteren unteren Pleuellager hat. Jetzt hieß es ruhig bleiben... 
Es blieben im Endeffekt nur 2 Möglichkeiten, eine neue Kurbelwelle oder ein guter gebrauchter Motor. Ich inserierte dann mein Anliegen im Forum und noch am selben Abend meldete sich Jünter bei mir. Er hatte einen Rotax 582 Mod. 99 und wir wurden uns schnell einig, nochmal vielen Dank Jünter!
Der Motor wurde dann abgeholt, alles überflüssige abgebaut und die wichtigen Dinge verpackt und an Rüdiger verschickt (armer DHL-Mann, das Paket brachte stolze 30 kg auf die Waage).


Nachdem das Paket angekommen war, prüfte Rüdiger diesen Motor und nun beginnt die Überholung. Sobald mir die Bilder vorliegen werde ich eine separaten Post dazu erstellen.

Dann steht noch das leidige Thema der Elektrik aus. Leidig ist das Thema deshalb, da der Vorbesitzer wahllos mit dem Seitenschneider die vorhandene Installation durchgeschnitten hat.
Naja, dann halt ganz vorne neu anfangen. Erstmal einen Plan machen.



Dann hieß es alles raus und neu... Als die neuen Kabel vorbereitet und halbwegs verlegt waren, sah es ziemlich chaotisch aus.


Auf der neuen Grundplatte sollte alles zusammen laufen.


Nach einem Abend in der aufgeheizten Garage sah es dann schon viel besser aus. Die neuen Leitungen wurden gebündelt und vernünftig verlegt.



Auf der Grundplatte wurde dann alles auf die entsprechenden Klemmen aufgelegt. Unten sind dann die 5 geschalteten und abgesicherten Abgänge.


Jetzt kommt noch die neue Batterie rein und wird über die neue Zuleitung angeschlossen und mit einer Vorsicherung abgesichert.






Donnerstag, 19. November 2015

Die linke Tragfäche ist fertig!

Gestern habe ich alles mit Zackenbänder verklebt und sieben mal mit Spannlack lackiert. Die letzten zwei Anstriche waren mit zugesetztem Aluminiumspulver für den UV-Schutz.


Heute habe ich dann alles gründlich sauber gemacht, abgeklebt, angeschliffen und anschließend entfettet. Dann wurde der Übergang zum Rumpf mit PU Lack in RAL 5017 (Verkehrsblau) lackiert. Nachdem es angetrocknet war habe ich das Klebeband entfernt und ich finde es kann sich sehen lassen.



Dienstag, 17. November 2015

Die linke Tragfläche - Flaperon-Halter

In den letzten zwei Tagen habe ich mich um die linke Tragfläche gekümmert. Als erstes habe ich den Rest des alten und abgebrochenen Flaperon-Halters ausgebaut. Anschließend wurde alles vernünftig sauber gemacht und ein neuer Halter rekonstruiert.



Nachdem der neue Flaperon-Halter angefertigt war, habe ich alles schön geschäftet und eingesetzt. Außen wurde noch eine Verstärkung aus 5 mm Flugzeug Sperrholz aufgeharzt, alles schön mit Zwingen fixiert und 24 Stunden bei 25° in der geheizten Garage ausgehärtet.


Heute habe ich dann die zwingen entfernt und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Den Abend über habe ich dann mal wieder mit IRSA Klebelack gearbeitet, ich weiß jetzt welchen Geruch ich nicht vermisst habe...


Zwischen den einzelnen Trockenvorgängen blieb auch Zeit für etwas kulinarisches…


Als Abschluss wurde dann das Gewebe aufgesetzt und mit Verdünnung in den Lack eingerieben. Morgen werde ich mich dann um die fehlenden Zackenbänder kümmern.



Sonntag, 15. November 2015

Motorträger, Rettungsgerätes und neue Gurte

Am Wochenende habe ich mal wieder einiges geschafft. Nachdem ein Teil meiner Bestellung von Aircraftspruce aus den USA eingetroffen ist, konnte ich mal wieder schrauben...Als erstes habe ich den Motorträger mit seinen neuen Schrauben montiert. In diesem Zuge habe ich auch direkt die Fahrwerksschrauben erneuert. Eine hatte bei der harten Landung ja ziemlich gelitten...



Im zweiten Schritt wurden dann die neuen 4-Punktgurte montiert. Die alten 3-Punktgurt wurden rausgeschmissen und durch Tenso-R Gurt ersetzt. An dieser Stelle noch mal Dank an Martin, er hat mir kurzfristig mit Rat zur Seite gestanden und erklärt wie ich die Gurte einkürzen kann. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Zum Abschluss des Wochenendes habe ich dann noch das BRS-5 Rettungsgerät wieder eingebaut. Als erstes habe ich den Halter für das Softpack montiert und anschließend die Aufhängerute verlegt. Das ist eine ganz schöne Strickerei, es soll ja auch ordentlich aussehen. Den Auslösegriff konnte ich leider nicht montieren. Dieser muss erst noch bei BRS umgetauscht werden, da ich nicht die entsprechende Länge haben.


... Als nächstes werde ich mich dann wohl an die Tragflächen machen. Auch hier muss es ja voran gehen.

Samstag, 20. Juni 2015

Resümee einer harten Arbeitswoche

In der vergangenen Woche hat sich einiges getan. Im ersten Schritt habe ich den neugespannten Bereich mit Zackenbänder geklebt. Da kamen schon einige Meter zusammen.



Auch auf dem Unterboden wurden Zackenbänder geklebt. Zusätzlich wurden noch Verstärkungen eingearbeitet wo später die Durchführung der Bremsleitung an und der Staurohrleitung in den Rumpf führen.



Nachdem alles gut durchgetrocknet war, wurde der Rumpf mit Spannlack gestrichen. Die letzten beiden Durchgänge wurden unter Zugabe von Aluminiumspulver lackiert. So ergibt sich eine gute Grundlage für den Decklack.




Dann wurde alles abgeklebt und fürs lackieren vorbereitet. Ich habe als Decklack einen 2-Komponenten PU-Lack gewählt, unter Zugabe von 25 % Elastifizierer. Der Anstrich erfolgte mit einer Mohairwalze. Das Ergebnis kann sich eigentlich sehen lassen. 

Heute wurde dann das Fahrwerk wieder montiert, die Bungees gespannt, die Türen eingesetzt und der Boden final mit dem Steuerelement montiert.